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fotozin 03

Sowohl klimatisch als auch fotografisch betrachtet waren Sommer und Herbst 2021 verdammt heiß. Ebenso wie Rekord-Temperaturen gab es eine Rekordzahl an Fotoausstellungen, Events, Vorträgen, Lehrgängen - und natürlich Partys. Die künstlerische Fotografie eroberte alte Fabriksgebäude (Off Grid Wien), Messehallen (Steve McCurry in Graz), Transportcontainer (Gmunden Photo) und in Baden gleich den gesamten öffentlichen Raum (Festival La Gacilly). Das Schöne daran: die einzelnen Events waren ausnahmslos gut besucht - ein Beweis dafür, dass die Faszination von gedruckten und an bestimmten Orten ausgestellten Fotos trotz der Bilderflut in den elektronischen Medien ungebrochen bleibt.

Auch die aktuelle Ausgabe des fotozin führt diesen Beweis, wobei die Zeitachse hier keine Rolle spielt, da man das Printmagazin ja jederzeit zur Hand nehmen und aufschlagen kann. Kimberley Eastman illustriert das Gefühl, in einer Endlosschleife gefangen zu sein. Verena Maria Freingruber spürt der Lethargie des Strandurlaubs nach. Ann Kathrin Hermes versucht, mithilfe der Fotografie die Zeit festzuhalten. Matthias Schinnerl beleuchtet und dokumentiert die Chroniken alter Häuser in Oberösterreich. Tina Toth verwendet ihre Polaroidkamera als Malwerkzeug. Maria Noi bringt die Schönheit der Endlichkeit zum Ausdruck. Oliver Frohner beschwört die Magie alltäglicher Gegenstände. Katharina Köberl und Ben Deiß geben mit ihrem Projekt Vulva Art ein feministisches Statement ab, und Peter Seipel wartet mit einer Enthüllung auf. Viel Vergnügen! Bestellung der Ausgabe im >SHOP<

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